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Mönchwasenlauf 2019

13. Mönchwasenlauf 2019

fand am Sonntag, 10. März 2019 statt. link zum Pressebericht im Schwabo
was motiviert, bei Dauerregen und Sturm 30km zu laufen

 

Dieses Jahr war der Mönchwasenlauf sehr spät in der Planung. Aber eine neue Strecke sollte es auch diesmal werden. Erst eine Woche vor dem Lauf wurde die Strecke final abgelaufen und die Streckeführung versprach neben den 30km Laufstrecke ca 530 aufsteigende Meter. Mit Kerstin, Lumir und Manne waren die Strecken-Guides gefunden.

Allein die Wetterprognose stellte sich etwas unsicher dar, aber was soll schon ein wenig Regen ausmachen. Doch in der Nacht vor dem Lauf – Dauerregen und Sturm.

Läufers Gedanke: ich bleib im Bett, bei dem Wetter geh ich nicht raus, der Lauf wird sicherlich abgesagt, ich bin bescheuert, was soll's. Ich lauf mit. Gedanken und Handeln stimmen oft nicht überein.

 

Und sie kamen, 30 Läufer aus nah und fern, 8 aus Simmozheim, tummelten sich auf dem Festplatz und wollten bei Dauerregen dabei sein. Ja, Simmozheim – Mönchwasenlauf ist beliebt, steht für gute Strecken in der Gegend, beste Verpflegung, 30km und einiges an zu bewältigender Höhe. Am Ende natürlich der Kalorienausgleich in der namensgebenden Ortbrauerei. Entsprechend spricht sich das rum und egal ob Sonne oder Dauerregen, sie kommen.

Vor dem Start das obligatorische Beweisfoto – ich war dabei – und schon startete der Tross nach einer kurzen Ortsrunde Richtung Neuhengstett, Heumaden, Calw-Stammheim zu den 7-Tannen. Schon zu Beginn wurde über die alte B295 ordentlich Höhe mitgenommen. Die Aufgabe, den Läuferpulk kompakt zusammenzuhalten wurde durch kontrolliertes Tempo von Kerstin an der Spitze übernommen, Lumir übernahm das Fotografieren, Jochen und Manne schoben von hinten. Die Läufermeute, mittlerweile total durchnässt, lief und hatte gute Laune. Von Heumaden gings steil bergab nach Calw, um danach wieder ab Freibad Stammheim den gemeinsten Aufstieg in Angriff zu nehmen. Nach km 17,5 endlich der Verpflegungsstopp. Das V-Team hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Heißer Tee, kühle Getränke, köstlicher Kuchen, das macht Läufersglück perfekt.

Hier stiegen 5 Läufer aus, ein Shuttle-Service, den die Läufer zu schätzen wissen.

 

Der Stopp dauerte nicht lange, wenn man steht und ist nass bis auf die Haut, will Läufer einfach nur weiter. So ging's die nächsten 8km quer durch den Wald, über schweres Terrain, bergauf und bergab bis zum nächsten V-Stopp an der Landesstrasse zw. Althengstett und Gechingen bei km-25. Auf dieser Etappe erreichten einige Läufer ihr persönliches Limit, aber keiner wurde zurückgelassen und kurze Stopps wurden zum Sammeln genutzt. Zwischendurch hörte doch mal der Regen auf und die Sonne zeigte sich um gleich darauf wieder hinter den Wolken zu verschwinden.

 

Nach der letzten Getränkeaufnahme gings, teilweise auf der letzten Rille, Richtung Simmozheim. Oberhalb Büchelbronn kam dann endlich die Sonne raus und zauberte über Simmozheim einen wunderschönen Regenbogen. Das ist was Läufers Glück ausmacht. Man weiß spätestens jetzt, warum sich das Aufstehen am Morgen gelohnt hat und die Mühe, mit Gleichgesinnten 3 Stunden durch den Regen zu laufen:  Belohnung mit Sonne und einem wunderschönen Regenbogen.

Jetzt gab's kein Halten mehr. Letzte Reserven wurden mobilisiert und Simmozheim kam immer näher. Ein letzter scharfer Sturm auf dem finalen Kilometer bremste nochmals den Elan, aber leicht absteigend nach Simmozheim und das Ziel vor Augen flog Läuferpulk dem Festplatz entgegen. Entsprechend ihrer körperlichen Verfassung war jeder für sich froh und am Ende ist es auch Läufers Stolz, den persönlichen Erfolg zu verbuchen. In der Hausbrauerei Mönchwasen wurde der Tank dann wieder aufgeladen.

 

Fazit: Der 13. MöWa-Lauf war einer der Schwierigeren. Die nahezu positive Rückmeldung aller Läufer kann nur jemand verstehen der mitgelaufen ist oder selbst läuft. Die Entscheidung für den Lauf war trotz wiedriger Umstände richtig. Vielen Dank an die rundum gelungene Organisation, im Vorfeld, an die Spender und dem Verpflegungsteam. Die Strecke diesmal, so aus aller Munde: nass aber wunderschön und dafür steht Simmozheim. Die Herausforderung bekommt man gratis. Auch für das nächste Jahr wird der MöWa-Lauf wieder geplant.

Diesmal waren es sportliche 3:00:15 h auf 30km, 545 HM und Schnitttempo von exakt 6:00 min/km – RESPEKT an alle die dabei waren. Weitere Bilder

Bilder Mönchwasenlauf 2019





Mönchwasenlauf 2018

12. Mönchwasenlauf 2018

fand am Sonntag, 11. März 2018 statt.  Bilder hier

immer wieder eine Herausforderung
Jedesmal eine neue Strecke zu planen, auch das gehört in die Vorbereitung des Mönchwasenlaufes. Erst mit dem Bike grob abfahren, dann am Bildschirm feinplanen und später im Team ablaufen. Mit Kerstin, Lumir und Manne waren die Strecken-Guides gefunden.
Nach Wetterprognose sollte es trocken und warm werden, angenehme Aussichten nach den kalten und schneereichen letzten Wochen.
Simmozheim – Mönchwasenlauf, steht für gute Streckenführung, beste Verpflegung, 30km und einiges an zu bewältigender Höhe. Am Ende natürlich der Kalorienausgleich in der namensgebenden Ortsbrauerei. Entsprechend spricht sich das rum und 37 Läufer, davon 9 aus Simmozheim fanden sich auf dem Festplatz ein.
Mit einer Ortsrunde startete der Tross, schon zu Beginn ordentlich Höhe machend, über den Geißberg, dort über den Simmozheimer Wald nach Ottenbronn, weiter auf dem Höheweg runter zur Fuchsklinge, um sich gleich wieder am Tälesbach der Herausforderung Anstieg zu stellen.
Kerstin führte die Gruppe in kontrolliertem Tempo und es gab kaum Abreißer. Lumir machte die Fotos, und die Läufermeute den Rest – laufen und quasseln. Gute Laune inklusive.
Nach kurzen Fotoblick auf Hirsau gings zügig im Pulk zum Verpflegungsstopps bei km-17 in Heumaden. Das V-Team hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Heißer Tee, kühle Getränke, köstlicher Kuchen, das macht Läufersglück perfekt. Hier nutzten 8 Läufer die Möglichkeit zum Ausstieg, auch ein Service, den viele Läufer zu schätzen wissen. 10min später gings weiter – mit 29 Läufern.
Jetzt runter nach Heumaden, um gleich wieder an der Bundeswehrkaserne Höhe zu gewinnen. Um den Tafelberg zog sich das atmende Läuferfeld etwas in die Länge, wurde aber bei einem weiteren Gruppenfoto abermals eingefangen.
Eine letzte Getränkezunahme bei km-23, weitere 4 Läufer nutzten den Shuttle-Service zur Heimfahrt. Nun gings, teilweise auf der letzten Rille Richtung Simmozheim. Oberhalb Büchelbronn die letzte Chance – drei nutzten diese – direkt nach Simmozheim abzusteigen. Aber die noch verbliebenen 21 Läufer wollten die 30 km haben, und so ging's über Althengstett und der alten Bundesstraße, in etwas forciertem Tempo, leicht abwärts nach Simmozheim. Entsprechend ihrer körperlichen Verfassung war jeder für sich froh und am Ende ist es auch Läufers Stolz, wenn die persönliche Streckenaufzeichnung 30,x km zeigt. Und wenn der Tank leer ist, gibt’s bei uns am Schluß die letzten Köstlichkeiten und Cola weckte bei vielen die Lebensgeister. In der Hausbrauerei Mönchwasen wurde der Tank dann wieder aufgeladen.
Fazit: Alle Anstrengungen haben sich wieder mal gelohnt, das sehr positive Feedback spricht für rundum gelungene Organisation mit viel Dank an die Spender und dem Verpflegungsteam. Die Strecke diesmal, so aus aller Munde: ist das was man in Simmozheim erwartet - eine Herausforderung und einfach rundum klasse. Lob ist Ansporn genug, auch im nächsten Jahr wieder, diesmal den 13. Mönchwasen- Freundschaftslauf zu veranstalten. Diesmal waren es sportliche 2:57:07 h auf 30,1km, 460 HM und Schnitttempo von 5:50 min/km – RESPEKT.

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Bilder Möchwasenlauf 2018



Mönchwasenlauf 2017

11. Mönchwasenlauf

fand am Sonntag, 12. März 2017 statt.  Bilder hier

11. Mönchwasen-Freundschaftslauf 2017
total genial
Die Vorbereitung liefen gewohnt routiniert ab, die Strecke am Bildschirm geplant, mit dem Bike abgefahren und in mehreren Teiletappen durch den Lauftreff eingeprägt. Alles war vorbereitet, Wetterprognose kalt und sonnig, also bestes Läuferwetter.
Wenn die Läufer aus Simmozheim einladen, dann wissen viele um die perfekte Orga und die tolle Verpflegung und am Ende der Ausklang in der namensgebenden Hausbrauerei. Kurz vor dem Start, buntes Treiben auf dem Festplatz, 34 Laufbegeisterte, davon 11 aus Simmozheim, warteten gespannt.
Es lagen nun 30km über Ottenbronn, Liebenzell und Monbachtal und zurück nach Simmozheim vor uns.
Ein paar Begrüßungsworte gefolgt von organisatorischen Hinweisen, das obligatorische Gruppenfoto und schon setzte sich wenige Minuten nach 9 Uhr der Läuferpulk in Bewegung. Die Sonne strahlte, noch strahlten auch die Läufer. Gleichmäßig lief die Gruppe, geführt von Kerstin, Volker und Jochen. Bilder gab's vom begleitenden Biker.
Das Tempo war zu Beginn zügig, die Gruppe noch frisch und motiviert, also hielten alle mit. Über Ottenbronn ging's über den Kaffeeweg nach Bad Liebenzell. Erste Tempokorrekturen erfolgen um den Läuferverlust zu vermeiden. Aber Läufer sind flexibel, vorne wird gebremst und hinten geschoben. So funktioniert das.
Der guten Laune war bestens. Wellig bis Liebenzell, danach ein erster kräftezehrender kurzer Anstieg, belohnt mit einer schönen Aussicht auf Liebenzell. Auf dem Höhenweg bergab zum Waldfriedhof, dann knackiger Trail nach Richtung Monakam. Es folgte ein welliger, angenehm zu laufender Halbhöhenweg mit Endanstieg bis zum Verpflegungsstopp am Monbachtal. Dort bei km 18 wartete das V-Team mit heißem Tee, kühlen Getränken und köstlichem Gebäck. Das ist es, was unseren Lauf so einzigartig macht: schöne Strecken, perfekte Orga und leckeres Selbstgemachtes. Die Möglichkeit zum Aus- und Einstieg wurde genutzt, nach 10min setzte sich der Pulk wieder in Bewegung.
Was bis zur Verpflegung gut funktionierte wurde jetzt zur Herausforderung. Das Läuferfeld "atmet", es zieht sich auseinander. Also musste bei jeder entstehenden Kleingruppe ein streckenerfahrenen Läufer dabei sein.  Mittlerweile hatte sich die Gruppe entgegen der Erwartung sehr in die Länge gezogen, keine neue Erkenntnis, dass über 30 Läufer unterschiedlichster Leistungsniveaus schwer oder gar nicht auf ein Lauftempo zu konzentrieren sind. Zudem waren viele in ihrer Vorbereitung noch nicht wirklich 30km gelaufen. Aber unsere Streckenführung erlaubte viele Möglichkeiten zum Startpunkt nach Simmozheim zu kommen und diese wurden auch reichlich genutzt.   Entsprechend ihrer körperlichen Verfassung, einige kämpften mit muskulären Problemen, bei anderen war der Tank leer, doch fanden sich nach und nach alle Läufer beim gemeinsamen Verzehr der letzten Köstlichkeiten und Getränke in der Geißberghalle ein. Danach gab’s in der Hausbrauerei Mönchwasen den obligatorischen Ausklang.
Fazit: die Sonne lachte immer noch, die Läufer im Ziel wieder. Alle Anstrengungen haben sich gelohnt, wenn auch der Biker nicht immer da war wenn man ihn brauchte. Das sehr positive Feedback spricht für rundum gelungene Organisation mit viel Dank an die Spender und dem Verpflegungsteam. Die Strecke diesmal, so aus aller Munde: total genial schön. Lob ist Ansporn genug, auch im nächsten Jahr wieder, diesmal den 12. Mönchwasen- Freundschaftslauf zu veranstalten. Diesmal waren es sportliche 3:07 h auf 31,2km, 570 HM und Schnitttempo von 6:02min/km.