Herzlich Willkommen beim TSV Simmozheim

Mainz Marathon 2019

20. Gutenberg Marathon in Mainz - Bericht mit Bilder hier

20. Gutenberg Marathon in Mainz

Mainz wie es lacht und läuft, über Ersttäter und Bestzeiten
Das Team aus Simmozheim schaut zufrieden aus, strahlende Gesichter, erschöpft aber glücklich. Wir sind im Zielbereich des Mainzer Marathons. Um unseren Hals baumelt die Medaille. Was war das für ein Weg bis dorthin….
Ein Rückblick
Noch im November 2018, trafen sich einige Simmozheimer Läufer. Marathon sollte es wieder sein. Aber welcher? Und wer läuft über die volle Distanz? Die Läufer: Achim, Jan, Jenny, Kerstin, Lumir und Manfred. Mainz kristallisierte sich heraus, gut zu erreichen und interessante Strecke.
Die Trainingspläne waren schnell erstellt, bereits im Januar sollte die 15-wöchige Vorbereitung starten. Wer mit wem läuft, war bis dahin kein großes Thema, aber keiner sollte zu Beginn alleine auf die Strecke. In 15 Wochen passiert viel, Verletzungen, Krankheiten, Urlaub, alles was eine Vorbereitung beeinflussen kann. Viele lange Läufe wurden durchgeführt, 4 Wochen vorher ein letzter Test über Halbmarathon und tags drauf ein 5km-Wettkampf in Bad Liebenzell. Wir waren gut drauf, der Trainingszustand ließ gute Zeiten erwarten. Als an Ostern plötzlich extreme Hitze herrschte dämpfte das die Hoffnung auf angenehme Temperaturen am Marathontag. Hitze ist das letzte, was ein Läufer beim Marathon gebrauchen kann.
Am Ende der Vorbereitung waren es ca. 900km und die Wetterprognose für Mainz ließ doch hoffen.
Der Vor-Marathontag
Da die Anreise bereits ein Tag früher erfolgte, war alles recht entspannt. Marathon-Messebesuch, Startunterlagen holen und Mainzer Dom besuchen, sowie für einige auch das Gutenberg Museum. Am Nachmittag ist es windig und kalt, es schneit nochmals. Nicht wirklich motivierend. Aber die Prognose für Sonntag sieht besser aus. Am Abend ein gemeinsames Essen und gedankliche Einstimmung auf den Lauf. Die Nervosität ist spürbar, Jan und Lumir bilden das schnelle Team 1, Kerstin und Manfred mit Zielzeit unter 3:40h Team 2 und Jenny mit Achim wollen als Team 3 unter 4h-Laufzeit über die 42,195 km bleiben.
Der Marathontag.
Frühes Aufstehen um 7 Uhr, die Müdigkeit rausschütteln, gemeinsames Frühstück und vom zentral gelegenen Hotel zu Fuß zum Start. Von überall laufen die 6000 HM-Läufer und 1000 Marathonis sternförmig Richtung Start, der um 9.30 Uhr ist. Noch schnell ein Gruppen-Foto von unserem persönlichen Fototeam Steffi und Volker, Kleiderbeutel abgeben und ruckzuck finden sich die Simmozheimer in ihrem Startblock. Das Wetter lässt uns nicht im Stich. Blauer klarer Himmel, kein Regen aber mit 4°C doch ziemlich frisch. Egal. Für Läufer sind das recht gute Laufbedingungen. Also steh‘n wir in kurzer Sportkleidung zwischen der Läufermasse. Leicht fröstelnd aber die Freude auf den Lauf ist jetzt spürbar. Vor uns liegen zwei Runden mit größeren Abwandlungen im zweiten Teil.
Der Start und die erste Runde
Der Läuferpulk setzt sich langsam in Bewegung. Nach wenigen Minuten überqueren wir die Startlinie. Jetzt gilt’s. Die Straße ist breit genug, doch braucht es einige 100m um Platz und Rhythmus zu finden. Wir laufen rheinabwärts, passieren Kunsthalle und Hafengelände und es geht weg von der Innenstadt. Die Zuschauer sind überall, tolle Stimmung und Musikgruppen. Perfekt.
Jan und Lumir laufen ihr Tempo. Ein Sightseeing-Marathon soll es nicht werden, nach den Erfahrungen der Vorbereitung wollen beide schon wissen, was "noch drin" ist. Hoffentlich spielen neben dem guten Wetter der Körper und der Kopf auch mit. Eine Garantie gibt es trotz einer lückenlosen Vorbereitung jedoch nicht. Kerstin und Manne sind in der Vorgabezeit/km. Kerstin will schneller aber Manne bremst und gibt den Takt vor, ganz nach der Erfahrung: ‚was zu Beginn an Sekunden gewonnen wird, verliert man am Ende an Minuten‘. Jenny und Achim wollen so lange wie möglich als Team zusammenbleiben, zumal Jenny wegen gefühlt schlechter Vorbereitung Sorgen hat, das Ziel zu erreichen.
Auf der Strecke läuft es bis km-15 bei allen recht rhythmisch und im Plan. Wir passieren unser Hotel, werden teilweise namentlich an Kontrollpunkten erwähnt. Das motiviert zusätzlich. Kerstin drückt auf’s Tempo und strahlt Optimismus aus. Manne spürt, dass sie heute was erreichen möchte. Kontrolle vom Tempo am oberen Zielkorridor. Unser Fototeam steht an verschiedenen Punkten und feuern uns an. Wir laufen in die City, vorbei an historischen Gebäuden, passieren den Dom. Das Kopfsteinpflaster unterstreicht das historische Ambiente, kommt aber bei uns Läufern als Untergrund nicht so gut an. Nach der Altstadt geht es auf eine 3km-lange Ausfallstraße. Dort begegnen sich die Läufer. Wir sehn Lumir und Jan immer noch zusammen, klatschen uns ab, beide sehen gut aus und haben Spaß. Der Team-Spirit ist spürbar. Auf dem Rückweg Richtung Start und Ziel begegnen uns Jenny und Achim. Sind auch noch zusammen und Jenny strahlt. Während die HM-Läufer ihren Lauf beenden, geht es für uns Marathonis auf die zweite Runde. Die Stimmung im Zielbereich wird zusätzlich durch Cheerleader befeuert.
Die Zweite Runde – der Marathon beginnt jetzt
Team 1 passieren nach 1:39:44, Team 2 nach 1:45:57 und Team 3 nach 1:56:04 die Halbmarathonmarke bei 21,095km. Alles noch im grünen Bereich. Und nun wird es ruhiger. Die Masse läuft ins Ziel, mit 1050 Marathonis sind aber noch ausreichend viele Läufer unterwegs, die jetzt über den einzigen Anstieg, der Theodor-Heuss-Brücke, die Läufer über den Rhein nach Mainz-Kastel bringt. In diesem Viertel erleben die Läufer kleine Partys in den Vorgärten, Straßenfeste und Mega-Stimmung. Jetzt ist auch regelmäßiges Trinken wichtiger denn je. Team 2 hält immer für wenige Sekunden an um kontrolliert zu trinken, Jenny verzichtet drauf anzuhalten, lernt aber, wie man den Becher hält um sich nicht zu verschlucken. Von Team 1 erfahre ich über Volker, dass Jan Magenproblem hat und sich schlecht fühlt. Hoffentlich hält der Junge durch und kämpft weiter. Auch Manne wird still und Kerstin merkt, dass was nicht stimmt. Der Muskel zwickt, aber aufgeben darf ich nicht. Kerstin motiviert mich. Jeder km bringt mich weiter. Wir bleiben zusammen. Jenny hat Achim bei einem Verpflegungsstopp mittlerweile auch verloren. Jenny behält ihr Tempo bei.
Team 2 trifft Lumir, nun wieder auf der Mainzer Seite in der leicht verkürzten Runde bei km-32. Er sieht noch frisch und locker aus. Von Jan keine Spur. Team 2 spricht wieder miteinander, ab km-35 kommt bei Manne die zweite Luft. Jenny sehn wir in der Ferne, als sie km-32 passiert. Wo ist nur Achim? Da taucht vor Team 2 ein bekanntes Laufshirt aus Simmozheim auf. Jan ist noch auf der Strecke. Super. Wir laufen an Jan heran. Er kämpft, ist im roten Bereich. Läuft noch zwei km mit und muss dann abreißen lassen. Er wird das durchboxen. Jenny läuft im Trott, der erwartete Einbruch kommt nicht. Sie motiviert sich gedanklich für die letzten km mit ihr bekannten Distanzen rund um Simmozheim. Jetzt nur nicht stehen bleiben. Bei allen werden die Beine jetzt schwer, letztes Mal durch die Altstadt. Der Blick richtet sich nach vorne, jede km-Tafel näher zum Ziel hilft. Bei km-39 gibt’s Cola. Das gibt den letzten Schub. Lumir ist mittlerweile kurz vor dem Ziel. Auch er muss kämpfen, erreicht das Ziel als erster Simmozheimer. Jetzt hat Manne wieder die Kontrolle und zieht Kerstin durch die letzten 3km. Zielgerade, letzte Mobilisierung und Zieleinlauf. Pure Freude, strahlende Gesichter, Umarmung, Wir haben es gerockt. Lumir steht da und wartet. Gleich drauf kommt Jan. Er ist im Tunnel. Beidseitig des Zieleinlaufs Massen an Zuschauer, feuern jeden an. Für ihn ein irres Gefühl und Gänsehaut, den ersten Marathon zu finishen. 15min später nehmen wir Jenny in Empfang und kurz drauf hat es auch Achim geschafft. Alle bleiben klar unter der 4h-Marke. Wir strahlen alle, die verdiente Jubiläumsmedaille schmückt jeden von uns. Der Schmerz in den Beinen vergeht, aber der Stolz bleibt.

Fazit: der 20. Gutenberg-Marathon war toll organisiert auf schöner Strecke, ein perfekter Stadtmarathon. Mit einem guten Teamspirit der Simmozheimer und 4 neuen Bestzeiten hat er die Erwartungen übertroffen. Zufrieden war am Ende jeder mit seiner Leistung. Es gab zum Jubiläum für jeden eine Flasche Riesling vom städtischen Weingut. Das perfekte Wetter, aber auch die Motivation untereinander in der Vorbereitung haben zum guten Ergebnis beigeragen. Aber auch unsere Familien und Freunde haben uns unterstützt und begleitet. Die vielen Glückwünsche zeigen, dass alle mit uns mitgefiebert haben. Danke an Euch.

.... und einige planen schon den nächsten Marathon

 

die Ergebnisse: (215 Fr, 803 Mä)

25. Kerstin Joos-Läpple, 3:35:18, 4. W50, BZ

61. Jenny Lachenmann, 3:52:29, 18. WHK, BZ

 

120. Lumir Boureanu, 3:23:23, 12.M40, BZ

220. Manfred Heiland, 3:35:18, 3. M60

236. Jan Läpple, 3:36:43, 37. MHK, BZ

402. Achim Gommel, 3:53:53, 60. M40

 

 

 

 

Bilder Mainz Marathon 2019





Paracelsuslauf Bad Liebenzell 2019

Bad Liebenzeller Paracelsus Fun Park Lauf 
... letzter Test vor Mainz Marathon
in der Vorbereitung für den Mainz Marathon am 5.5. fand am letzten Wochenende der finale Belastungstest statt. Am Freitag ein Halbmarathontestlauf, welcher in großartigen 1:40h für die 21km absolviert wurde und zwei Tage später beim Paracelsuslauf Tempolauf über 5km im Kurpark.

Mit 5 Teilnehmern aus Simmozheim, Kerstin, Jan, Lumir und Manfred, dabei noch Nadja, war es Ziel, möglichst mit hoher Intensität die drei Runden durch den Kur- und Sophipark zurückzulegen.
Kerstin wollte trotz Schmerzen im Rücken so gut es ging laufen, für die Jungs ging es auch um eine gute Mannschaftswertung. Bei Nadja sollte der Spaß im Vordergrund stehen.
Am Vormittag hatte es noch stark geschneit, Temperatur 0°C, aber am Start trocken.

Kurz nach dem Start reihten sich die Simmozheimer gleich im vorderen Feld der 72 Teilnehmer ein. Jan setzte sich an die Fersen des Führenden, Lumir fand recht schnell seinen Rhythmus und Manne immer in Sichtweite hinterher. Kerstin und Nadja wenig dahinter. Die eigentlich romantische und abwechslungsreiche Strecke kostete ziemlich Kraft, bedingt auch durch den weichen Kiesbelag verursacht. Schön die Streckenführung zwischen den Zuschauern am Kurhaus vorbei. Trotz Kälte waren es jedoch gute Laufbedingungen.

Jan blieb dran, wurde aber noch vor dem Ziel abgefangen, Lumir eine kappe Minute hinterher. Manne genervt von einem 46 Jahre jüngeren Knirps im Schlepptau, dem er am Ende die Fersen zeigte, Kerstin hielt tapfer durch, kämpfte großartig und wurde erste Frau, Nadja zeigte Biss und wurde dritte Frau im Feld.

Es war ein gelungener Test und am Ende zeigten sich alle Simmozheimer Läufer sehr zufrieden waren. Toll der 1. Platz für Kerstin und in der Teamwertung belegte der TSV Simmozheim ebenfalls den 1. Platz.

1. Platz Kerstin

1. Platz Kerstin, mit Bürgermeister Bad Liebenzell

1. Platz Team: Lumir, Jan, Manfred; von re nach li

1. Platz Team TSV Simmozheim: Lumir, Jan, Manfred -  von re nach li

Ergebnisse: (72 TN, 31 m, 41 w)
3. Jan Läpple, 18:48 min, 3. Mann
4. Lumir Boureanu, 19:29 min
7. Manfred Heiland, 20:52 min
13. Kerstin Joos-Läpple, 21:29; 1. Frau
16. Nadja Derer, 22:55, 3. Frau

Glühweinlauf 2018

Glühweinlauf - sportlicher Abschluss
Am Samstag, 22.12.18, findet unser alljährlicher Glühweinlauf statt.
Treff um 14.30 Uhr an der TSV-Scheuer. Dazu laden wir alle Freunde des Laufsports recht herzlich ein, nochmals erst gemeinsam mit uns gemütlich 6-7 km zu laufen, um danach mit Glühwein/Punsch und Weihnachtsgebäck die bevorstehenden Weihnachten einzuläuten.

Laufbereichte aus der Region 2018

10.11.2018
Cool-Runner Berglauf Oberkollbach 
mit hohem Puls durch Kollbachtal
Das von den Lauffreunden aus Oberkollbach um Michael Notacker organisierte Rennen bilden stets den Abschluss der Laufevent im Kreis Calw. Auf 6km bei einem Höhenunterschied von 330m ist das Rennen eine Herausforderung, dazu die Naturwege gespickt mit einigen Trails, was rhythmisches Laufen wenig zulässt. Start beim Liebenzeller Sprudel geht gleich ordentlich bergauf. Jan und Manfred waren diesmal am Start und der junge Bursche hirschte gleich mächtig los und war von Manne bald nicht mehr gesehen. So blieb mir, nur wieder mal die Feststellung, dass dies nie mein Lieblingslauf werden wird. Zwischendrin gabs trotz steil-bergauf immer nette Erholungspassagen, doch wenn der Puls im Kopf hämmert dienten diese nur zur Mobilisierung der Kräfte bis zum nächsten krassen Anstieg.
Fazit: fast 40 Lenze Altersunterschied lassen sich auch mit Lauferfahrung nicht kompensieren und das ist gut so. Die interne Vereinswertung ging an Jan.

Ergebnisse (97 TN m+w)
26. Jan Läpple, 33:23 min
47. Manfred Heiland, 36:14 min
 
17.11.2018
Württembergische Waldlaufmeisterschaften Neuhengstett
Schon wieder war Manfred am Start, leider alleine aus Simmozheim, da Meisterschaftsläufe nur mit Startpass möglich sind. Drei Runden (à 1860m) waren durch den Wald zu absolvieren, bei herrlich sonnigem Wetter und minus 1°C. In kurzem Laufoutfit aber wohlgeschützt an Hände und Kopf, war Mannes Lauf gleich der erste der AK M35 - M55. Auf welligem, leicht angefrorenem Untergrund ging gleich von Anfang an die Post ab, und Manfred fand sich nach einer Runde gefühlt am Ende des Feldes. Aber es gelang ihm seine Position zu verteidigen und noch einige Läufer hinter sich zu lassen.
Mit Endzeit von 25:03 min auf 5580m und 14. in der AK55 war die Zufriedenheit überschaubar.

Waldenserlauf 2018

Waldenserlauf Neuhengstett

Simmozheimer mit starker Präsenz und Leistung

 
Alljährlich sind Simmozheimer Leichtathleten und Läufer vom TSV Simmozheim beim Waldenserlauf am Start. Diesmal mit einem großen Team aus 15 Jugendlichen über 1080m, 2160m und 5km, 5 Damen über 5km und 11 Läufer über die 10km-Distanz.
Schüler U8-U10Schüler U14-U16 (2000m)
Erstmals waren die Leichtathleten über 5km gefordert. Gut eingestellt vom Trainerteam liefen sie nahezu geschlossen im Team. Auf dem letzten km lief jeder sein Tempo und ergab recht ordentliche Zeiten im Gesamtteilnehmerfeld.
Die Laufanfänger stellten sich erstmals der Wettkampfherausforderung. Etwas nervös im Vorfeld und am Start wurden diese von zwei Laufbetreuern begleitet und machten ihren Lauf zum persönlichen Erfolgserlebnis.
Auch die 10km-Läufer waren mit unterschiedlichen Zielen am Start. Von Erstläufern und Bestzeiten über Begleiten von Läufern war alles vertreten.
Lumir wollte die 40min, erkannte aber bald, dass er sich mit weniger zufrieden geben musste, trotzdem Best aus Simmozheim. Jan, anfangs etwas zu schnell, mit starkem Lauf.
Kerstin synchron mit Manne, am Ende mit toller Bestzeit. Nadja unglaublich stark, Jenny nach dem Marathon happy mit schnellen Beinen. Martin hatte viel Spaß auf der Strecke, seine Art den Lauf zu genießen.
Carmelo, eine Woche nach Großbottwar schon wieder am Start und mit super neuer Laufbestzeit.
Achim trieb die ganze Meute vor sich her und war eine Woche nach dem Schönbuchlauf (25km) zufrieden. Anja wurde von ihrem Gerhard begleitet und mächtig stolz auf ihre Leistung.
Fazit:
Es macht unglaublich Spaß mit so einem großen Team bei einem Laufevent direkt vor den Toren Simmozheims teilzunehmen. Und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Gratulation für die tolle Leistung aller Teilnehmer und den vielen guten Platzierungen in der Altersklasse.
Die Ergebnisse:
5km-Lauf – Laufanfänger (LA), Betreuer (B)
Gudrun Blessing, 30:45 (LA)
Daniela Nestler, 30:45 (B)
Ute Müller, 31:44 (LA)
Ingeborg Sturm, 33:06 (LA)
Angie Gibella, 33:07 (B)
10km-Lauf (120 TN, Bestzeit BZ)
18. Lumir Boureanu, 41:52, 2. M40, BZ
26. Jan Läpple, 43:02, 5. MHK, BZ
32. Manfred Heiland, 44:03, 3. M55
42. Kerstin Joos-Läpple, 44:55, 2. W45, BZ
52. Nadja Derer, 46:51, 2. W40, BZ
63. Jenny Lachenmann, 47:44, 2. WHK, BZ
71. Martin Dürr, 48:53, 3. M60
78. Carmelo Gibella, 49:37, 8. M40, BZ
81. Achim Gommel, 50:13, 9. M40
88. Anja Brunzel, 51:27, 3. W40, BZ
89. Gerhard Häberle, 51:27, 12. M50

 

Starker Auftritt der Kinder- und Jugendleichtathletik
Der TSV Simmozheim war am 15. Waldenserlauf letzten Samstag in Neuhengstett mit der Kinder- und Jugendleichtathletik mit insgesamt 16 Läuferinnen und Läufern am Start. Angefangen haben unsere 4 jüngsten in der Schülerklasse U8-U12 mit einem 1080m Lauf. Weiter ging es mit 3 Athlethen der Schülerklasse U14-U16 mit einem 2160m Lauf.
Die "großen" (über 16 Jahre) sowie die Schülerklasse U16 starteten dann gemeinsam mit den Erwachsenen den 5km Lauf. Für die meisten der 9 Läuferinnen und Läufer war die lange Strecke eine neue Herausforderung, die sie hervorragend gemeistert haben.
Ergebnisse 1080 Meter
7. Raphael Smolarek, MK U8, 05:43min,
7. Asude Balci, WK U10, 05:18
15. Samreet Kaur, WK U10, 06:00
6. Avneet Kaur, WK U12, 05:57
Ergebnisse 2160 Meter
2. Emil Derer, MJ U14, 09:03
4. Lena Repphun, WJ U14, 10:47
6. Anna Yildiz, WJ U14, 12:41
Ergebnisse 5 km (Schüler/Jugend)
Elias Repphun, MJ U16, 26:27, Platz 9
Leoni Derer, WJ U16, 26:45, Platz 5
Johanna Schwanitz, WJ U16, 26:46, Platz 6
Jona Marohn, WJ U16, 28:54, Platz 8
Marcia Dürr, WJ U16, 29:02, Platz 9
Jasmin Doczy, WJ U16, 30:06, Platz 10
Rahel Dürr, 2002 W, 29:40, Platz 22
Muriel Dürr, 2002 W, 30:10, Platz 23

Wir sind stolz auf euch,... macht weiter so...
Moni und Carmelo

Badenmarathon Karlsruhe 2018

23.09.2018

Badenmarathon Karlsruhe 2018 _ hier link Bericht mit Bilder
Ersttäter, Bestzeiten und die Kunst sich zu verlaufen

 

Irgendwann Anfang Mai, kurz nach der Teilnahme am Hamburg Marathon von Kerstin und Manne wurde bekannt, dass Jenny aus Jux ihren ersten Marathon für Karlsruhe gemeldet hatte. Kein Problem eigentlich, waren es doch noch 18 Wochen, also ausreichend Zeit für eine planvolle Vorbereitung. Jenny's Wunsch nach Begleitung auf der 42,195km-Strecke, nach einiger Bedenkzeit stimmte Manne zu.

Doch ein solches Projekt braucht Mitläufer. Deshalb die obligatorische Abfrage an alle Simmozheimer Läufer: wer hat Lust auf Marathon und Halbmarathon und die Zeit für die 12-wöchige Vorbereitung. Wo besser als im Mönchwasen, bei gemütlicher Bierrunde kann man das fragen. Spontane positive Rückmeldung von Angie, Carmelo, Kerstin, Jan und Jochen für den HM. Marathon war Lumir nicht abgeneigt, hatte er doch schon seine Erfahrung über die Distanz.
Marathonpläne wurden erstellt, 15 Wo für Marathon mit Zielzeit unter 4h, 12 Wochen für HM mit Zielzeit 1:42h. Die Sommervorbereitung für den Herbstmarathon bei heißen Temperaturen war extrem schwierig. Sommerurlaub musste ebenso beachtet werden. Also viel Unbekanntes auf dem Weg für eine perfekte Vorbereitung.
Aber alle haben es geschafft. Trotz zwischenzeitlichen Blessuren, Verletzungen und Erkältungen sind alle, bis auf Manne, fit. Er möchte allerdings Jan und Kerstin auf das Zeitziel 1:42 begleiten. Gut getapet ist vieles möglich, so der Plan. Aber auch vernünftig sein wenn's nicht mehr geht.

Jetzt steht das 8er-Team aus Simmozheim am Start, jeder mit seinem persönlichen Ziel:
Jenny, beim ersten Marathon, unter 4h finishen; Lumir möchte Jenny über die komplette Strecke unterstützen. Jan, erster HM mit Ziel unter 1:42, jung + topfit. Kerstin ihren Sohn Jan, soweit es möglich ist, zu begleiten; Manne an Kerstins Seite solange mitlaufen, wie die Wadenprobleme es zulassen. Angie unter 2h ankommen, Carmelo als Ersttäter seiner Angie möglichst lange nicht von der Seite weichen und Jochen, beruflich zeitlich stark eingeschränkt, aber mit Ehrgeiz für unter 2h. Somit ergeben sich zwei Teams: die Marathonies und die 2h-HM-Läufer bis zur Weiche, sowie das JKM-Team (Jan-Kerstin-Manne).
Es hat aufgehört zu regnen, kalter Wind bläst, 14° sind nicht so schlecht. Die Nervosität ist spürbar, letzte persönliche Vorbereitungen, der Startschuss fällt.
Nach 7 min überqueren wir die Startlinie, jetzt geht’s los. Viel Verkehr lässt wenig Rhythmus zu, Jan gibt Gas, Kerstin hinterher – hoppla das geht gleich richtig los, wenn nur die Wade hält. Hinter uns finden die fünf schnell ihren Rhythmus und werden bis zur Weiche (dort wo sich Marathon und Halbmarathon trennen) zusammenbleiben. JKM laufen bis km 4 zusammen, dann ist Jan weg. Kerstin drosselt, gut so.
Die andere Gruppe läuft nach Plan, regelmäßig trinken, Lumir macht Fotos, die Stimmung auf der Strecke gut, viele Musikbands und Tanzgruppen erzeugen Zusatzmotivation.

So nähern sie sich der Weiche, Angie und Jochen streben dem Ziel entgegen, Carmelo haben sie beim letzten Getränkestopp verloren. Jenny und Lumir laufen weiter. Und plötzlich sinkt bei Jenny die Motivation gegen null. Wenige Marathonies sind auf der Strecke, die Stimmung wie weggeblasen. Wie soll sie das nur für die nächsten 21km durchhalten. Lumir ist gefordert und macht nen tollen Job.
Doch was ist mit Jan, Kerstin und Manne zwischenzeitlich passiert. Erste Ermüdungserscheinungen treten bei Jan ab km 13 auf, fängt sich wieder, bei km 18 erste Krämpfe aber der Junge hält durch und finisht in 1:41:02h. Kerstin und Manne laufen gemeinsam bis km 15, dann erste Wadenschmerzen, also doch, Kerstin muss er schweren Herzens ziehen lassen. Die muss und wird das jetzt alleine schaffen.
Mannes Plan: Wiedereinstieg bei km 18. Doch was passiert? Er verläuft sich in Karlsruhe, findet nicht mehr den Weg auf die Strecke, landet irgendwo in den Schrebergärten – Sackgasse. Zurück über die Fernbahnstrecke (jetzt nur keine Schlagzeile: Badenmarathon-Läufer von ICE überfahren), überklettern eines hohen Sperrzaunes und kommt so wieder zurück auf die Strecke – bei km 12!! Frust und Adrenalin ignorieren den Schmerz. Wut über die eigene Blödheit kommt dazu. Jetzt einfach nur laufen. Die anderen sind sicher schon im Ziel.
Kerstin ist mittlerweile im Zielkorridor. Eine Minute hinter ihrem Sohn kommt sie ins Ziel. Neue Bestzeit 1:42:15h. Sie ist heilfroh im Ziel zu sein. Eine Viertelstunde später biegen Angie und Jochen auf die Zielgerade ins Stadion ein, zeitgleich in 1:58:32, Carmelo lässt noch Federn und verpasst knapp die 2h-Grenze, ist mit seinen 2:00:57 jedoch mächtig zufrieden und kaputt.
Und Manne: er befindet sich wieder auf der Strecke, ackert und rennt, sammelt mehr km als die HM-Distanz hergibt. Nach 2:15:57 kommt auch er ins Ziel, völlig platt und mit 26,4km auf der Uhr. Seine HM-Mitläufer trifft er und die stellen fest, dass er ziemlich fertig aussieht – warum wohl.
Jenny und Lumir sind mittlerweile seit knapp 4h auf der Strecke, geredet wird nicht viel. Manne, mittlerweile geduscht und wieder erholt steht 1km vor dem Ziel und wartet. In der Ferne tauchen beide auf und sie laufen noch, nicht gerade selbstverständlich aber bald ist es geschafft.

Den letzten km laufen wir gemeinsam, genießen nochmals die Stimmung beim Zielkorridor, danach auf der Zielgeraden. Jenny ist fix und fertig, nimmt ihre Medaille entgegen und fällt Lumir um den Hals: DANKE. Die Schmerzen sind da, aber sie werden vorübergehen. Jenny hat ihren ersten Marathon gefinisht, und das kann ihr keiner mehr nehmen. Der Schmerz vergeht – der Stolz bleibt. Und die Zeit wird ganz schnell zur Nebensache.

Jenny und Lumir + Freundin Jennys

Jenny und Lumir + Freundin Jennys

Fix und fertig oder einfach nur glücklich und stolz

Fix und fertig oder einfach nur glücklich und stolz
Fazit: wieder mal haben Läufer aus Simmozheim den BadenMarathon gerockt. Für alle Erstläufer und erfolgreiche Bestzeiten herzlichen Glückwunsch und dem erfahrenen Läufer sei gesagt: bleibt immer auf der Strecke und du kommst bestimmt ins Ziel.
Die Zeiten der Läufer:
Marathon
Jenny Lachenmann: 4:04:11
Lumir Boureanu: 4:04:11
Halbmarathon
Jan Läpple: 1:41:02h
Kerstin Joos-Läpple: 1:42:15h
Angie Gibella: 1:58:32
Jochen Eck: 1:58:32
Carmelo Gibella: 2:00:57
Manfred Heiland: 2:15:57

Traillauf vom 15.07.2018

Traillauf über 20 km rund um Hirsau
Vor drei Jahren ist aus einer Partylaune heraus unser erster Traillauf von Simmozheim nach Kaltenbronn entstanden, über 42 km und 1,200 Höhenmeter. Jetzt war es wieder so weit, Martin wurde gebeten, eine neue Strecke zu entwerfen, allerdings diesmal deutlich kürzer. 
So haben sich am Sonntag, dem 15.07., insgesamt acht Läufer auf den Weg gemacht von Ottenbronn über Hirsau, Ernstmühl, hinauf zur Landesklinik, durchs Schweinbachtal und über Hirsau und Ernstmühl schließlich in die Wolfsschlucht, die uns zurück nach Ottenbronn führte. Fünf von uns haben die gesamten 20 km über wunderschöne, zum Teil sehr anspruchsvolle schmale Wege und Trails geschafft, die anderen sind an der Landesklinik dazugestoßen.

Hamburg Marathon 2018

29.04.2018
Hamburg Marathon 2018
... a perfect run on a perfect day
also da stehen wir wieder mal an der Startlinie eines Marathons, diesmal in Hamburg, Kerstin zum 2ten, Manfred seinen 19ten Marathon und warten auf den Start. Die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hervor und wärmt, nur noch wenige Minuten, dann geht‘s los....
Der Weg zu diesem Moment führte uns auf den letzten 14 Wochen durch mehrere Phasen. Nachdem klar war, dass wir beide in Hamburg an den Start gehen, gab`s das erste Ziel: unter 4 Stunden und damit neue Bestzeit für Kerstin sollten es schon sein. Trainingsplan war schnell erstellt, Manne wollte Kerstin durch die Vorbereitungszeit und die gesamten Distanz begleiten. Doch schnell wurde bei den gemeinsamen Läufen klar, unser beider Rhythmus ist gleich aber schneller. Bei einem Testlauf 4 Wochen vor Hamburg über die Halbdistanz war rechnerische eine Zeit um 3:42 möglich. An der Vorbereitung änderte sich nichts, nur entsprechende Tempoeinheiten wurden angepasst.
Die Nervosität bei Kerstin eine Woche war spürbar. Aber auch Manne spürte, dass diesmal die Vorbereitung anders als sonst ablief. Im Team, mit gleichem Ziel, steigt die Motivation und auch der finale Abschluss beim Paracelsuslauf in Liebenzell bestätigte die gute Form.
Die Fahrt nach HH mit dem Auto etwas langwierig. Letzte kurze Läufe am Ufer der Alster, alleine ist man dabei einen Tag vor dem Marathon nicht.
Messebesuch mit Abholen der Startunterlagen, am Abend vor dem Start gemeinsames Abendessen mit Gerhard, der leider wegen einer alten Verletzung nicht starten konnte. Am Sonntagmorgen, tausende von Marathonies in Begleitung kennen nur eine Richtung: zur Messe, wo der Start ist. Am Vortag wurden mit Volker die Strecken-Anfeuerungs-Foto-km abgestimmt. 4-5mal wollte er auf der Stecke uns anfeuern, auch eine besondere Herausforderung.
kurz vor dem Start
kurz vor dem Start
… der Startschuss fällt. Der letzte Lauf als Abschluss des Marathonprojekts mit Kerstin beginnt. Nach 7min überqueren auch wir die Startlinie. Jetzt geht’s los.
Die Bedingungen sind mit 10°C und leicht bewölkt nahezu ideal. Was kann da schief gehen. Kerstin freut sich jetzt auf die 42,195 km und ich werde nicht von ihrer Seite weichen. Wegen der Masse an Läufer ist wenig Rhythmus möglich. Es geht von der Messe in Richtung Reeperbahn. Kurz nach Altona die erste echte Zeitkontrolle. Etwas zu langsam, aber kein Problem. Bis km-10, kurz vor den Landungsbrücken kommen zwar noch einige Sekunden dazu, aber die Strecke ist noch lang genug. Km-11 steht Gerhard, muntert uns auf und bei km-12 Volker in Fotolaune.
Immer noch ist kein freies Laufen möglich, Manfred wählt gefühlt für Kerstin immer die engste Stelle zum Überholen. Aber sie bleibt dran. Am Jungfernstieg geniale Stimmung. Überhaupt, Musikbands und Zuschauer erzeugt Zusatzmotivation. Der Plan, an jeder Getränkestation ca. 10 sec zu stoppen, geht auf. Aber auch dies muss wieder reingelaufen werden. Auf der Halbdistanz bei 21km sind wir in der Zeit mit 1:51:05 nur wenige Sekunden unter Plan. Allerdings beginnt jetzt der Marathon erst richtig. Zu uns gesellt sich eine Läuferin aus der Schweiz, ich fühle mich zwischen den zwei Mädels sauwohl, so schön kann Laufen sein, 5km später muss sie ihr Tempo drosseln und fällt zurück. Massagepunkte tauchen auf, wäre jetzt eine prima Alternative, aber dafür haben wir keine Zeit, aber einen Plan den es einzuhalten gibt.Bei km-31 steht Volker und feuert uns an. Schön. Immer wieder geht’s, durch von Zuschauermassen dicht gedrängte, stimmungsvolle Passagen, das hilft. Es gibt bei den Getränken das ersehnte Cola, das gibt zusätzliche Energie und Schub. Und die Reststrecke wird kürzer. Bei Kerstin läuft`s gefühlt immer noch sehr rhythmisch. Manne hat leicht das Tempo forciert, sie bleibt dran.
Bei km-35 sind wir der Zielzeit voraus, jetzt wissen wir Beide, die Zeit ist zu erreichen. Immer mehr Läufer auf der Strecke gehen, diese werde von uns ohne Mühe eingesammelt. Überholen setzt letzte Energie frei, Kerstin meint lapidar, wenn ich jetzt noch schneller laufe, muss ich alleine laufen. Das Signal verstehe ich, und nehme Tempo raus. Bei km-36 dann Red Bull, soll Flügel verleihen, wir spüren nichts davon, wir fliegen bereits dem Ziel entgegen. Km-41, Gerhard wieder an der Strecke, läuft ein paar 100m mit, das tut gut. Jetzt die Zielgerade, Gänsehaut, Glücksmomente – Zieleinlauf. Wir haben es geschafft, 3:41:25, irre und wir strahlen um die Wette. Ich nehme Kerstin in den Arm. Super gemacht. Und die zweite Hälfte war schneller als die Erste. Ein perfektes Rennen an einem perfect day. Der Schmerz vergeht, aber der Stolz bleibt.
Fazit: mit einem guten Trainingsplan und einer so tollen Laufpartnerin ist jedes Ziel erreichbar. Am Ende aber war es die Summe vieler Mosaiksteine, die diesen Erfolg möglich machten, dazu gehört perfektes Wetter genauso, wie unsere Freunde, die uns immer wieder auf den Läufen begleiteten und motiviert haben. Danke an Euch.

das Ergebnis: (7650 Mä, 2359 Fr)
2346. Kerstin Joos-Läpple, 3:41:25, 242. Frau
2347. Manfred Heiland, 3:41:25, 2105. Mann

Lauftermine im Landkreis Calw

Lauftermine für Leichtathleten und Läufer - homepage Calwer Läufe

13. Juni 2018: Firmenlauf in Bad Liebenzell

4. Juli 2018: Nachtlauf in Calw, Staffelwettbewerb durch die Calwer Altstadt, insgesamt werden 42 km gelaufen.

20. Oktober 2018: Waldenserlauf in Neuhengstett

 

11.03.2018: Mönchwasenlauf Simmozheim, Freundschaftslauf über 30km, 9 Uhr Festplatz

30 km, 620 Höhenmeter, ca. 3,5 h Laufzeit, ca. 35 erwartete Teilnehmer am Sonntag, 11. März 2018, um 9 Uhr auf dem Festplatz.
Dahinter steckt auch eine nette Runde von Simmozheim über Ottenbronn zur Fuchsklinge. Danach geht's über Heumaden, Althengstett zurück nach Simmozheim. Größere + kleine Steigungen, aber sonst ziemlich gut zu laufen, zusammen mit vielen LäuferInnen wird es sicherlich eine tolle Sache.
Nach der ersten Etappe haben wir bei km 17 unseren altbewährten Verpflegungsstopp in Heumaden mit Ein- und Ausstiegsmöglichkeit im Falle eines Falles. In Simmozheim zurück (Geißberghalle) gibt's nochmals Verpflegung und ausreichend Duschen. Danach in den Mönchwasen zum Aufladen der leeren Speicher. Einige von euch kennen ja schon dieses Ritual, welches jetzt schon zum 12. Mal stattfindet.
Auch für uns Läufer vom Lauftreff ist es schon seit Wochen ein Event, wo der lange Lauf die große Herausforderung ist. Ebenfalls sind die vielen Freizeitläufer aus Simmozheim eingeladen, die sonst alleine unterwegs sind, denn in der Gruppe macht so eine Herausforderung doppelt Spaß. Wir freuen uns auf alle Mitläufer.
 
Vorbereitung zum Mönchwasenlauf am 11. März 2018
Für den 12. Mönchwasenlauf bieten wir Vorbereitungsmöglichkeiten in Form langer Läufe an. Dazu treffen sich interessierte Läufer ab 18.02. jeden Sonntag um 9.30 Uhr bei der TSV-Scheuer. Die Vorbereitung bis zu diesem Termin umfasst dann Läufe über 20 km und wer möchte auch länger.
Also wieso nicht mal einen langen Lauf wagen und sich in der Gruppe darauf vorbereiten.
Der  Mönchwasenlauf selbst geht über 30 km.

 

Paracelsus-Lauf Liebenzell 2018

Bad Liebenzeller Paracelsus Fun Park Lauf 
... letzter Test vor Hamburg
eigentlich war es als Straßenlauf durch die Stadt geplant, doch erfolgte keine Freigabe für die Strecke. So musste der Lauf in den Kurpark verlegt werden, was aber viele der Teilnehmer als Lauf in der Kurparkidylle genossen, wenn man bei 28°C überhaupt von Genuss sprechen kann.
Mit 5 Teilnehmern aus Simmozheim, darunter Kerstin und Manfred mit letztem Formtest vor dem eigentlichen Ziel, dem Marathon in Hamburg am kommenden Wochenende.
Es galt drei Runden durch den Kur- und den Sophipark zurückzulegen. Kurz nach dem Start und am Parkplatz beim Thermenhotel staubte es doch erheblich. Von den Teilnehmern wurde aber durchweg die romantische und abwechslungsreiche Strecke gelobt. Kraftraubend aber gelenkschonend wurde der weiche Kiesbelag empfunden, der zwar einiges an Zeit kostete, was aber angesichts der hohen Temperatur sekundär war.
Vom Start weg reihten sie die Simmozheimer im vorderen Drittel des Feldes ein. Kerstin und Volker liefen sehr konstant die ersten beiden Runden, Manfred immer in Schlagweite vorne weg. Für die letzte Runde war freies Tempolaufen angesagt, was allen so weit gelang und die Simmozheimer entsprechend ihrer persönlichen Erwartung und Form am Ende sehr zufrieden waren. Die Läpple-Familienwertung konnte Kerstin auch diesmal wieder für sich entscheiden.
 
Ergebnisse: (81 TN, 37 m, 44 w)
 6. Manfred Heiland, 20:26 min
11. Kerstin Joos-Läpple, 21:30; 2. Frau
12. Volker Läpple, 21:45
16. Iris Weiss, 22:16
23. Ralf Weiss, 23:54

v.li nach re: Volker, Kerstin, Manfred, Iris

v. li. nach re.: Volker, Kerstin, Manfred, Iris

Werner-Diefenbach 2018

Werner-Diefenbach-Gedächtnislauf
... und ewig lockt das Familienduell
Alljährlich findet in Calw-Stammheim der 12-km-Landschaftslauf vom Sportplatz bei den Rottannen, hinab ins Nagoldtal und wieder bergauf zum Ausgangspunkt statt. Günter Krehl organisiert diesen Lauf schon seit 39 Jahren in Andenken eines tödlich verunglückten Sportkameraden.
Mit Kerstin und Volker nahmen beide als einzige Simmozheimer die Strecke in Angriff. Kerstin, aktuell in der Vorbereitung des Hamburg Marathons, als Testlauf, Volker wieder in Begleitung seiner lieben Frau. Die Strecke führte anfangs bis km 8 in welligen Zügen bergab, beide Simmozheimer liefen gemeinsam bei herrlichem sonnigem Wetter zügig bis zum Anstieg für die letzten vier km. Und es geschah, was einmal geschehen musste: Kerstin löste die Bremse und lief ihr Tempo aufwärts, Volker anfangs noch an den Fersen, musste er doch am Ende abreißen lassen und erkennen, dass die Stärke seiner Frau durch die aktuell gute Vorbereitung erste Früchte trägt, was sich im Ergebnis widerspiegelt.

Ergebnisse: (90 TN, 24w, 66m)
29. Kerstin Joos-Läpple, 56:25min; 3. Frau
30. Volker Läpple, 56:44min; 27. Mann

Glühweinlauf 2017

Jahresabschluß - Glühweinlauf

Wer gedacht hat, erst trinken die Läufer Glühwein und laufen danach - falsch gedacht.

Namensgeber dieses Laufes ist unschwer die vorweihnachtliche Zeit und die vielen Weihnachtsmärkte mit ihren Glühweinbuden. So möchten auch die Läuferinnen und Läufer des Simmozheimer Lauftreffs das Jahr beenden. Mit selbigem Getränke und dem Lauf dazu kamen doch 13 Läufer um daran teilzuhaben. Nach gemütlichen, in langsamen Tempo laufenden 6km und viel Quatschen, wurde die Location erreicht, wo Glühwein, Punsch und Leckeres auf die Truppe wartete.

Allerdings war das Jahr für die Läufer damit nicht beendet, wird doch an und zwischen den Feiertagen das Laufen nicht eingestellt. Laufen als lebensbegleitende sportliche Aktivität hilft, die Fitness das ganze Jahr zu erhalten. Kommt zum Lauftreff, damit auch ihr im nächsten Jahr beim Glühweinlauf dabei seid.


Waldenserlauf Neuhengstett 2017

Leichtathletik
Waldenserlauf 2017
 
Die Turnabteilung des TSV Simmozheim war dieses Jahr beim letzten der 7 Calwer Läufe, dem Waldenserlauf, mit insgesamt 20 Läuferinnen und Läufern bei bestem Laufwetter in Neuhengstett am Start vertreten. Die Kinder- und Jugendgruppen konnten zum ersten Mal mit unseren neuen Funktionshirts laufen und den TSV Simmozheim hier als starke Truppe einheitlich repräsentieren. Aber auch die "alten Hasen" waren mit ihren leuchtend grünen Shirts nicht zu übersehen. Alle 20 Athleten konnten mit Stolz ins Ziel einlaufen. Ein gelungener Abschluss zur Laufsaison 2017.
Ergebnisse:
350 Meter Bambini (ohne Zeitmessung):
- Balci, Ali: Teilnehmerurkunde
- Kaur, Samreet: Teilnehmerurkunde

800 Meter:
- 1. (MJ U10) Widmaier, Finn: 3:08
- 8. (MJ U10) Mettenleiter, Joris: 3:22
- 4. (WJ U10) Hollein, Felicitas: 3:23
- 14. (WJ U10 Kaur, Avneet: 4:02
- 17. (WJ U10) Balci, Asude: 4:09
- 18. (WJ U10) Yildiz, Leah: 4:10
- 2. (MJ U12) Derer, Emil: 2:55
- 10. (WJ U12) Roggel, Ida: 3:43

1500 Meter U14:
- 2. (WJ) Doczy, Jasmin: 07:04
- 5. (MJ) Marohn, Jona: 07:14
- 5. (WJ) Yildiz, Anna: 07:15
- 6. (WJ) Gibella, Lisa-Marie: 07:15

5 km Firmen- u. Schülerlauf:
- 4. (WJ U16) Derer, Leonie: 27:18 (netto) Schüler
- 2. (W) Derer, Nadja: 23:37 (netto) Firmenlauf
- 35. (M) Dürr, Martin: 24:10 (netto) Fimenlauf
- 14. (W) Barras, Marina: 27:57 (netto) Firmenlauf

10 km Waldenserlauf:
- 4. (W35) Gibella, Angela: 55:24 (netto)
- 4. (M55) Heiland, Manfred: 46:36 (netto)
 

Kinderleichtathletik Bambinis bis U16

Kinderleichtathletik Bambinis bis U14

5000 Meter Schüler- und Firmenlauf

5 km Schüler- und Firmenlauf

10000 Meter Waldenserlauf mit Manne und Angie

10 km Waldenserlauf 

Hermann-Hesselauf Calw 2017

Leichtathletik
Hermann-Hesselauf-Calw
 
Am Samstag, 25.03.2017, fand in Calw der 16. Hermann-Hesse-Lauf statt. Bei strahlend blauem Himmel und traumhaften Frühlingstemperaturen starteten zunächst 6 Kinder der Kinderleichti in der Klasse Schüler U8 - U12 mit einem 800 Meter Lauf. Anschließend gingen weitere 5 Kinder in der Klasse Schüler U14 - U16 mit einem 1500 Meter Lauf an den Start. Die Kinder haben alles gegeben und kamen mit guten Zeiten ins Ziel. Zum Abschluss lief noch Carmelo gemeinsam mit seiner Frau Angela den 5 km Firmenlauf. Beide kamen, angefeuert von der Kinderleichti, mit einer Zeit von knapp 25 Minuten ins Ziel.
 
Ergebnisse 800 Meter: Derer, Emil 3:08; Widmaier, Finn 3:36; Roggel, Ida 3:45; Ott, Lilly 4:08; Yildiz, Leah 4:13; Kaur, Avneet 4:27; Kauer, Samreet 5:14
Ergebnisse 1500 Meter: Doczy, Jasmin 7:55; De Giglio, Giacomo 8:06; Schmidt, Julia 8:11; Yildiz, Anna 8:25; Wiegand, Pia 8:28

Macht weiter so... Euer Leichti-Team Carmelo und Moni

U8-U12: Ida Roggel, Leah Yildiz, Lilly Ott, Avneet Kaur, Samreet Kaur

U8-U12: Ida Roggel, Leah Yildiz, Lilly Ott, Avneet Kaur, Samreet Kaur

U8-U12: Finn Widmaier, Emil Derer

U12-U14: Giacomo De Giglio, Jasmin Doczy, Anna Yildiz, Julia Schmidt, Pia Wiegand

U12-U14: Giacomo De Giglio, Jasmin Doczy, Anna Yildiz, Julia Schmidt, Pia Wiegand

39. Schwarzwald-Marathon Bräunlingen 2016

39. Schwarzwald-Marathon Bräunlingen
Selbstversuch und Erkenntnisse 

Die Herausforderung lag darin, 14 Tage nach dem Marathon in Karlsruhe eine zweite Volldistanz, diesmal mit Zeitziel, zu Laufen. War Karlsruhe vom Profil her ziemlich flach, so ist der Schwarzwalder Marathon mit ca. 450 Höhenmeter doch ziemlich anspruchsvoll, wobei 80% der Strecke Naturwege sind.

Die Vorbereitungen waren ziemlich vielversprechend, eine gute Zeit für Manfred durchaus im Bereich der Möglichkeiten. Ohne wirklich zu wissen, ob die Regeneration vom Badenmarathon wirklich ausreichend war. Die Wetterprognose versprach kalte Temperaturen, Regen war möglich. Schon die Hinfahrt nach Bräunlingen ließ die Stimmung fallen, regnete es doch in Strömen und das Thermometer zeigte 6°C. Aber beim Start selbst, super Bedingungen, trockene Strecke und phantastische Stimmung. Die Laune stieg, zumal ich relativ schnell meinen Rhythmus fand. Die Strecke war super, sanfte Anstiege gepaart mit wohltuenden welligen Passagen bis km-22 ließ mich den leicht auftretenden Schmerz ignorieren. Überfüllt war die Strecke nicht, kleine Gruppen wirken motivierend aber natürlich auch rhytmusschädigend. Im Bewußtsein, dass es ab km-22 gefühlt bergab ging, sorgte für zusätzliche positive Gedanken: was kann heute schon schief gehen. Allerdings bei Höhe 1000m wurde es kälter und die Getränkeversorgung auf der Strecke schwierig, die richtige Kombination zw. ISO, Tee und Wasser zu finden.
Dann gings bergab, bis km-30, hey, das läuft Spitze. Und wenn's so läuft, kommt urplötzlich der Hammer. Es melden sie die Waden, also konsequent trinken und jetzt fängt's auch noch an zu regnen. Es greift die unerbittliche Formel: je weiter man läuft, desto mehr tut es weg. Der innere Schweinehund meldet sich: warum sitzt du jetzt nicht bei deinen Freunden, die just in diesem Moment gemütlich beim Brunchen sind, Sekt und Häppchen genießen und du eierst hier rum und denkst: warum mach ich den ganzen Sch.. überhaupt. Und jetzt fängt es auch noch zu schneien an und das Cola bei km-35 ist saukalt bei jetzt nur noch 3°. Immer mehr muss ich Gehpausen einlegen, die eigentlich motivierenden Worte der Zuschauer, die wirklich alles geben, muntern mich jetzt nicht mehr auf. Von Ferne höre ich die Stimmung beim Zieleinlauf, noch quälende drei km für mich. Mein Akku ist leer, eine gute Zeit ist futsch und für die Sinnfrage Marathon habe ich jetzt keinen Gedanken übrig. Dann überholt mich ein Läufer und macht mich auf den Spruch meines Laufshirts aufmerksam: wenn's nicht mehr geht, einfach locker weiterlaufen. Er hat ja so recht und ich will nur noch ins Ziel. Also nochmals zusammenreißen, beißen und dann endlich: der Zieleinlauf - Erlösung. Und während ich so an der Absperrung lehne denke ich nur: du hast es geschafft, kannst dich zwar kaum noch bewegen aber die Glückmomente kommen zurück und fragen: wann ist der nächste Marathon.
Irgendwie irre, aber das ist die Droge Marathon.
Fazit: wahrscheinlich war die Regenerationszeit zu kurz und das Profil zu anspruchsvoll für zwei Marathons in kurzem Zeitabstand, aber schnell weicht die Enttäuschung und als Belohnung gab's einen Kaffee mit Torte und ein neues Paar Laufschuhe für den nächsten Marathon.

Ergebnis Marathon: (241 Finisher)
56. Manfred Heiland, 3:30:10 h, 4. M55

 

100ster Marathon von Gerhard beim Badenmarathon 2016

BadenMarathon in Karlsruhe am 25.09.2016

Gerhard’s 100. Marathon

Die Darsteller:

Hauptperson, Organisator und Sponsoring: Gerhard